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| #117: WinHex, X-Ways
Forensics und X-Ways Investigator 15.6 veröffentlicht
1. März 2010 |
In dieser Ausgabe dieses Newsletters informieren wir Sie
über ein wichtiges Update, die Version 15.6.
Evaluationsversion von WinHex: http://www.x-ways.net/winhex.zip
(korrekte Download-Adresse auch für jeden mit einer private,
professionellen oder Specialist-Lizenz)
Download-Instruktionen für registrierte Benutzer und
Details zur Update-Berechtigung, Log-In-Daten sowie
Upgrade-Angebote finden Sie wie immer unter
http://www.x-ways.net/winhex/license-d.html .
Wenn Sie an Informationen über Service-Releases interessiert
sind, wenn diese veröffentlicht werden, können Sie sich im
Support-Forum ein Konto anlegen und Benachrichtigungen über
Nachrichten im Bereich "Announcements" per E-Mail anfordern:
http://www.winhex.net
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Im englischsprachigen Computer-Forensics-Bereich des Forums
wurden von einem Benutzer kürzlich einige Vergleiche der
Geschwindigkeit von Datenträgersicherungen mitgeteilt. In
diesen Vergleichen schlug X-Ways Forensics alle getesteten
Konkurrenzprodukte. Preisreduzierte Lizenzen für X-Ways Forensics
rein für Datenträgersicherungen können erworben werden
unter http://www.x-ways.net/forensics/dongle-d.html#imaging.
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Nächste allgemein zugängliche Schulungstermine in Köln:
Köln, 1.-5. März 2010: http://www.x-ways.net/training/koeln1.html
Köln, 31. Mai-2. Juni: http://www.x-ways.net/training/koeln2.html
Details unter http://www.x-ways.net/training/index-d.html.
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Was ist neu?
* Es können nun mehrere beim Hash-Abgleich erzielte Treffer
(in verschiedenen Hash-Sets) pro Datei im Datei-Überblick
aufgenommen werden, nicht mehr nur wie bisher ein Treffer
(ggf. mit dem Pluszeichen versehen). (nur mit forensischer
Lizenz)
* Beim Importieren eines Hash-Sets filtert X-Ways Forensics
nun automatisch doppelte Hash-Werte innerhalb dieses Hash-
Sets heraus. Dies hat einen beachtlichen Effekt vor allem bei
der US NIST NSRL-RDS-Datenbank. Deren Größe reduziert sich
dadurch enorm. Wenn Ihre Hash-Datenbank bereits Hash-Sets
mit Duplikaten enthält, werden diese von v15.6 ebenfalls
eliminiert, wenn Sie das nächste Mal irgendein weiteres Hash-
Set importieren. Hash-Datenbanken, die von v15.6 oder später
benutzt wurden, können anschließend nicht mehr von v15.1
oder früher geöffnet werden. (nur mit forensischer Lizenz)
* X-Ways Forensics kann nun normalerweise die tatsächliche
Gesamtzahl an Sektoren gemäß ATA auf ATA/SATA-Fesplatten
auch in solchen Konstellationen ermitteln, wo dies in früheren
Versionen fehlschlug (nur ein Fragezeichen zurücklieferte).
Nützlich, um Versuche aufzudecken, die adressierbare Kapazität
einer Platte mit einer HPA (Host-Protected Area) der DCO
(Device Configuration Overlay) künstlich zu begrenzen.
(nur mit forensischer Lizenz)
* Immer wenn X-Ways Forensics auf eine HPA/DCO prüft (also
beim Sichern einer Festplatte, beim Hinzufügen zum Fall oder
beim Erstellen des technischen Detailberichts) und auch tat-
sächlich eine findet, bietet es nun an, diese entweder
vorübergehend oder permanent zu deaktivieren und die volle
offizielle Plattenkapazität zugreifbar zu machen, so daß Sie
die Platte z. B. in ihrer vollen Größe sichern können, bevor
Sie in ihren früheren Zustand zurückfällt, wenn sie das nächste
Mal heruntergefahren wird. (nur mit forensischer Lizenz)
* Der technische Detailbericht kann nun den intern von der
Festplatte aufgezeichneten Fehlerzähler ermitteln, sofern über
die SMART-Schnittstelle verfügbar. (nur mit forensischer Lizenz)
* Einfacher und schneller Plausibilitätstest für intern
zusammengesetzte RAID-5-Systeme, der Sie sofort nach dem
Zusammensetzen warnt, sollte die Parity nicht zu den übrigen
Daten passen. (nur mit Specialist- oder forensischer Lizenz)
* Bequeme Anzeige und Zerlegung von Object-ID(s) von Dateien,
die in NTFS-Dateisystem gespeichert sind, im Detailsmodus.
(nur mit forensischer Lizenz)
* Bessere Plausibilitätsprüfung für gelöschte Dateien in
Ext*-Dateisystemen. (nur mit Specialist- oder forensischer
Lizenz)
* Repräsentation von Dateisystembereichen in bestimmten
Ext4-Partitionen korrigiert. (nur mit Specialist- oder
forensischer Lizenz)
* Die "Link-Referenz" (Inode-Nummer) einer Hartverweis-
Datei in HFS+ wird nun in der Kommentarspalte angezeigt.
Sie können den Kommentarfilter verwenden, um nach einer
bestimmten Inode-Nummer zu fahnden. (nur mit forensischer
Lizenz)
* Repräsentation der Systemdateien "Attributes" und "Startup"
im Stammverzeichnis von HFS+-Dateisystemen, falls definiert.
(nur mit forensischer Lizenz)
* Ver- und Entschlüsselung mit AES wird nun auf Computern
mit mehreren Prozessorkernen durch Parallelisierung
beschleunigt.
* Indexierung und Index-Optimierung wurden überarbeitet.
Beide Schritte sind nun etwas schneller, und effizienter
in ihrer Speichernutzung. (nur mit forensischer Lizenz)
* Eine neue Verzeichnis-Browser-Option steuert nun, ob
Dateien mit Unterobjekte normalerweise eingesehen oder
erkundet werden, wenn Sie sie doppelt anklicken. Wenn das
Kontrollkästchen halb angekreuzt ist, werden Sie beim
Doppelklick auf eine solche Datei immer gefragt, welche
Aktion Sie bevorzugen. In früheren Versionen wurde grund-
sätzlich erkundet, auch wenn es u. U. intuitiver war,
eine solche Datei einzusehen (denken Sie an ein von MS
Office 2007 oder OpenOffice erzeugtes Dokument mit XML-
Dateien als Unterobjekte).
* Erhöhte Sortiergeschwindigkeit für Spalten, für die
das Sortieren in v15.4 langsamer wurde (Datumsspalten,
Hautfarbenanteil, Pixel, Besitzer, Verweise, ...).
* Daß .eml-Dateien in .txt beim Herauskopieren zum
Einfügen im Bericht umbenannt wurden, so daß der Internet
Explorer sie öffnen kann, ist nun optional. Ohne das
Umbenennen kann Firefox solche Dateien beim Anklicken
ggf. an Outlook Express schicken. (nur mit forensischer
Lizenz)
* Bildern können nun optional direkt in den HTML-Fall-
bericht als Inline-Base64-Code eingebettet werden, so
daß keine weiteren separaten Dateien im Unterverzeichnis
des Berichts erforderlich werden. Natürlich vergrößert
das die HTML-Datei immens, und nur Firefox unterstützt
diese Art der Codierung für größere Bilder. (nur mit
forensischer Lizenz)
* Der Ordner für Scripte wird nun auch als Ordner für
Schablonen verwendet.
* Daß der allgemeine Ordner für Sicherungen voreingestellt
ist beim Hinzufügen von Image zu einem Fall, ist nun
optional. (betrifft nur Inhaber einer forensischer Lizenz)
* Die Spalten Absender und Empfänger werden nun auch für
Datei-Anhänge gefüllt, so daß Sie auch beim Durchsehen
von Datei-Anhängen sofort sagen können, wer welche Datei
an wen geschickt hat, ohne zum jeweiligen Elternobjekt
(E-Mail) navigieren zu müssen (was z. B. durch Drücken
der Rücksetz-Taste möglich wäre). Sie können Datei-Anhänge
auch anhand Absender und Empfänger filtern. (nur mit
forensischer Lizenz)
* Die Felder Absender und Empfänger werden nun auch für
solche E-Mails in Datei-Container aufgenommen, die ohne
MAPI-Methode aus PST-Archiven sowie aus anderen Archiv-
typen extrahiert wurden. (nur mit forensischer Lizenz)
* Das Sortieren vieler E-Mails nach Absender oder Empfänger
war potentiell sehr langsam in früheren Versionen, außer
in v15.5 für E-Mails, die mit der neuen Methode aus PST/OST-
Archiven extrahiert wurden. Das Sortieren ist nun generell
schnell für E-Mails, die mit v15.6 extrahiert wurden.
(nur mit forensischer Lizenz)
* Die Felder Absender und Empfänger sowie internes
Erzeugungsdatum werden nun aus ursprünglichen .eml-Dateien
(also .eml-Dateien, die nicht von X-Ways Forensics beim
Extrahieren von E-Mails aus E-Mail-Archiven selbst
erzeugt wurden) beim Extrahieren von Metadaten gefüllt.
(nur mit forensischer Lizenz)
* Es wurde ein Fehler behoben, der Instabilitäten beim
Verwenden der Filter Absender und Empfänger zur Folge
haben konnte. (nur mit forensischer Lizenz)
* Metadaten-Extraktion aus HTML-Dokumenten. (nur mit
forensischer Lizenz)
* Möglichkeit, Datei-Container nach dem Befüllen auch in
X-Ways Investigator zu fixieren, zu konvertieren und zu
verschlüsseln, genau wie in X-Ways Forensics. Nützlich
z. B. wenn kriminalpolizeiliche Sachbearbeiter das von
ihnen gefundene inkriminierende Material (z. B. Kipo) an
andere Abteilungen/Behörden im verschlüsselten Zustand
weitergeben sollen. Um Benutzer von X-Ways Investigator,
die diese Funktion nicht benötigen, nicht unnötig zu
verwirren, können Sie ihnen diese Funktion mit dem neu
eingeführten Schalter +32 in der Datei investigator.ini
gezielt vorenthalten.
* Option, WinHex/X-Ways Forensics unter Windows Vista/7
gezielt immer als Administrator auszuführen (s. Allgemeine
Optionen).
* Option zum automatischen Neustart des Programms, wenn
dies nach Änderung bestimmter Einstellung nötig ist.
* Option, dem Schlüssel für bereits hinzugefügte AES-
verschlüsselte .e01-Evidence-Files in der Falldatei
zu speichern, so daß Sie ihn nicht immer wieder beim
Öffnen eingeben müssen. Das ist bequem, aber 100% sicher
nur dann, wenn Sie Ihre Falldateien adäquat schützen.
(nur mit forensischer Lizenz)
* Der Attributsfilter für "e?" funktionierte nicht
richtig für Dateien, die als Datei-Anhänge gekennzeichnet
waren. Dies wurde behoben.
* Es wurden ein Fehler behoben, der die geladenen Datei-
typ-Kategorie-Definitionen beschädigte und zu einer
leeren Datei "File Type Categories.txt" führen konnte.
* Ein Fehler wurde behoben, der beim Öffnen von Dateien
mit sehr langen Namen in HFS+-Dateisystemen auftreten
konnte. (seit v15.5 SR-1)
* Die Erzeugung von Roh-Image-Dateien im "sparse"-Stil
lief in der ursprünglichen Version 15.5 nicht korrekt.
Das wurde mit v15.5 SR-1 korrigiert.
* Die Definitionen in "File Type Categories.txt" wurden
aktualisiert und erweitert. (nur mit forensischer Lizenz)
* Fehlzuordnungen mit v15.5 SR-2 behoben, die beim Im-
portieren von Berichtstabellenverknüpfungen und Kommen-
taren aus Datei-Containern in den Datei-Überblick in v15.5
und v15.5 SR-1 auftreten konnten.
* Ausnahmefehler mit v15.5 SR-2 behoben, der in seltenen
Situationen beim Überprüfen des Typs von bestimmten Text-
dateien auftreten konnte.
* Der Dateinamensfilter hat bei anderen Buchstaben als
A-Z entgegen der Dokumentation zwischen Groß- und Klein-
schreibung unterschieden. Dies wurde mit v15.5 SR-3 korri-
giert.
* Entfernt Punkte am Ende von Verzeichnisnamen beim
Kopieren/Wiederherstellen mit Pfad, so daß Windows das
Erzeugen dieser Verzeichnisse erlaubt. (seit v15.5 SR-3)
* Ein Ausnahmefehler wurde verhindert, der beim Auswählen
eines Datenträgers auftreten konnte. (seit v15.5 SR-3)
* Unterstützung von .e01-Evidence-Files mit mehr als
2^32 Sektoren. (seit v15.5 SR-3) (nur mit forensischer
Lizenz)
* Ein Fehler wurde behoben, der in einigen Versionen
neueren Datums eine Fehlinterpretation der Sektorgröße
in Roh-Images von bestimmten Apple-Festplatten zur
Folge hatte. (seit v15.5 SR-3)
* Fähigkeit, die Historie der 10 letzten Abspeicherungen
in MS-Word-Dokumenten in einigen seltenen Fällen anzu-
zeigen, in denen dies vorher nicht gelang. (nur mit
forensischer Lizenz)
* Informationen im Details-Modus über neuere hiberfil.sys-
Dateien in Windows Vista und Windows 7 korrigiert. (seit
v15.5 SR-4, nur mit forensischer Lizenz)
* Zwei seltene Ausnahmefehler in der Typprüfung behoben.
(seit v15.5 SR-4)
* Das Initialisieren des freien Speichers ließ in v15.5
den zuvor freien Speicher als allokierte Datei zurück.
Dies wurde in v15.5 SR-4 behoben.
* Ein Ausnahmefehler wurde behoben, der in v15.5 beim
Exportieren der Spalten Absender und Empfänger auftreten
konnte. (seit v15.5 SR-4)
* Ein Fehler wurde behoben, der beim Schreiben von
Datenträgersektoren jenseits der 2-TB-Grenze auftreten
konnte. (seit v15.5 SR-4)
* Ein Ausnahmefehler wurde behoben, der beim Editieren
von Sektoren auf Datenträgern mit einer Sektorgröße von
4 KB auftrat. (seit v15.5 SR-4)
* Die Auflistung einer virtuelle Datei namens "Nicht
partitionierbarer Speicher" wird nun in Fällen, in denen
sie keinen Sinn hat, vermieden. (seit v15.5 SR-4)
* Viele andere kleinere Verbesserungen, einige weitere
kleine Fehlerbehebungen. |
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