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| #109: WinHex, X-Ways
Forensics und X-Ways Investigator 14.9 veröffentlicht
17. Apr. 2008 |
In dieser Ausgabe dieses Newsletters
informieren wir Sie
über ein beachtenswertes Update, die Version 14.9.
Evaluationsversion von WinHex: http://www.x-ways.net/winhex.zip
Download-Instruktionen für registrierte Benutzer und
Details zur Update-Berechtigung sowie Upgrade-Angebote
unter http://www.x-ways.net/winhex/license-d.html .
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Nächste allgemein zugängliche Schulungstermine in Köln:
"X-Ways Forensics" 26.-28. Mai (Warteliste)
"X-Ways Forensics" 2.-4. Juni (derzeit 1 Platz frei)
"X-Ways Forensics" 13.-15. Okt. (Plätze frei)
"Dateisysteme" 16.+17. Okt. (Plätze frei)
Details unter http://www.x-ways.net/training/index-d.html.
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Was ist neu?
* WinHex und X-Ways Forensics geben nun einen Hinweis darauf,
wenn eine Datei in einem NTFS-Dateisystem nur teilweise mit Daten gefüllt
wurde. Solche Dateien werden in der Attributspalte mit der Anmerkung "partial init." (teilweise Initialisierung) versehen und können darauf hin gefiltert werden.
Die Größe des tatsächlich initialisierten/definierten Bereichs
einer Datei wird in der Informationsspalte angezeigt, wenn
eine solche Datei geöffnet wird oder wenn Sie sie im Datei-Modus ansehen, hinter dem Vermerk "Davon initialisiert:".
Der nicht initialisierte Teil wird in einer anderen Farbe
angezeigt. Suchtreffer im nicht initialisierten Teil einer
Datei werden als "Schlupf usw." gekennzeichnet. Die Tatsache,
daß eine Datei auf dem Originaldatenträger nur teilweise
initialisiert war (aber nicht das Ausmaß) wird auch in
Containern gespeichert und erkennbar.
All dies soll fachkundige Computerforensik-Spezialisten davor
bewahren, falsche Schlüsse zu ziehen. Dieses Risiko besteht,
weil Daten, die in den allozierten Clustern einer Datei gespeichert sind,
alte Daten sein können, die auf dem Datenträger vorhanden waren, bevor die Cluster jener Datei zugewiesen worden, wenn die Cluster nie tatsächlich mit neuen
Daten überschrieben worden sind. D. h. es kann sich um Daten
handeln, die mit der Datei nichts zu tun haben, obwohl sie
der logischen Dateigröße zufolge Teil der Datei sind.
Typischerweise sind u. a. folgende Dateitypen oft nicht
vollständig initialisiert:
- Windows Registry
- Windows Event Log (.evt and .evtx)
- CRMLOG
- Outlook PST
- Outlook Express DBX
- Windows MediaPlayer databases
- Windows Reliability Monitor
- SystemIndex Indexer CiFiles
- Microsoft Network Downloader
- Windows Font Cache
- Windows Vista thumbcache
- Windows rescache
- Microsoft IME User Dictionary
- Java .jsa
..außerdem Datenbank-Dateien, temporäre Dateien und generell
Dateien, die von Anwendungen erzeugt wurden, die sich gern
Speicherplatz vorab reservieren, aus Performanzgründen und/
oder um spätere Dateifragmentierung zu vermeiden.
* Beim Extrahieren von E-Mails und Datei-Anhängen werden
Datei-Anhänge nun Unterobjekte der jeweils zugehörigen E-
Mail. (nur mit forensischer Lizenz) Das vereinfacht es deutlich, die Dateianhänge zu einer bestimmten E-Mail zu finden
oder die E-Mail zu finden, die einen bestimmten Datei-Anhang
enthält. Wegen dieses Verhältnisses (übergeordnetes und
untergeordnetes Objekt) können Sie nun bequem die enthaltende
E-Mail beim Kopieren von Anhängen mit in einen Container
kopieren, oder beim Kopieren von E-Mails die zugehörigen
Anhängen mit kopieren. Das Markieren einer E-Mail markiert
auch ihre Datei-Anhänge. Das Markieren eines Datei-Anhangs
markiert auch die enthaltende E-Mail, zumindest halb. Die
alte Logik der E-Mail-Extraktion von v14.8 und älter, in der
Datei-Anhänge in einem separaten Verzeichnis namens "Attach"
gesammelt wurden, kommt noch immer zur Anwendung, wenn Sie
keine Dateien mit Unterobjekte erlauben (s. Optionen |
Verzeichnis-Browser). Beachten Sie, daß diese Option in
künftigen Versionen früher oder später entfallen wird. Sie
war in v14.8 nur aus Gründen der Kompatibilität mit älteren
Versionen eingeführt worden.
* Die Namen von angehängten und eingebetteten Dateien, die
zu E-Mails im selben Ordner im selben E-Mail-Archiv gehören,
werden nun normalerweise nicht mehr durch Einfügen einer
laufenden Nummer in eckigen Klammen vor der Dateiendung
künstlich eindeutig gemacht, so daß sie nun i. d. R. authentisch/original sind.
* Die Wiedergabe des Rumpfes von E-Mails, die aus PST-Archiven
bei Vorhandensein von Outlook 2003 oder neuer extrahiert
werden, ist für asiatische Sprachen nun originalgetreuer.
* Der Befehl im Kontextmenü des Verzeichnis-Browsers, der in
früheren Versionen die enthaltende E-Mail zu einem gegebenen
Datei-Anhang gefunden hat, wurde umbenannt in "Übergeordnetes
Objekt aufsuchen", in das Untermenü "Position" verschoben und
kann nun auf _beliebige_ Dateien angewandt werden. Seine
Funktion ist nun identisch mit der Rücklöschtaste (Backspace),
und er ist nun mit allen Lizenzarten verfügbar. Außerdem
verläßt er eine rekursive Ansicht nicht mehr zugunsten einer
nicht-rekursiven Ansicht, wenn das übergeordnete Objekt in
dieser rekursiven Ansicht bereits enthalten ist.* Auch nach dem Erkunden eines Verzeichnisses durch Anklicken
im Verzeichnisbaum finden Sie nun einen ".."-Eintrag ganz oben
im Verzeichnis-Browser, den Sie doppelt anklicken können, um
aufwärts zum jeweiligen Elternverzeichnis zu navigieren, genau
wie mit der Rücklöschtasten.
* Paßwortgeschützte Outlook PST E-Mail-Archive werde nun mit
"e!" in der Attributspalte gekennzeichnet, wenn entweder der
Verschlüsselungstest auf sie angewandt wird oder Sie versuchen,
E-Mails aus ihnen zu extrahieren.
* Die E-Mail-Extraktion prüft nun Dateien mit der Endung .pst
auf ihre Signatur und prüft ursprüngliche Dateien mit der
Endung .eml auf das Vorhandensein eingebetteter Dateien, bevor
mit der eigentlichen Extraktion begonnen wird. Dies reduziert
die Anzahl der Dateien, für die unnötigerweise "Keine E-Mails
gefunden in..." ausgegeben wird.
* Dateien, die aus ursprünglichen .eml-Dateien extrahiert
werden, werden darüber hinaus nun direkt als Unterobjekte
ausgegeben, und die E-Mail selbst wird nicht mehr unnötigerweise ein weiteres Mal aufgelistet.
* Einige weitere kleine Verbesserungen/Fehlerbehebungen für die
Verarbeitung von E-Mail, betreffend E-Mails mit ungewöhnlichen
Zeilenumbruchformaten sowieso Pegasus Mail und PocoMail.
* Besser strukturierte und optisch ansprechendere Präsentation
der internen Datei-Metadaten im Details-Modus für verschiedene
Dateitypen. (nur mit forensischer Lizenz)
* Die Darstellung von .lnk Shortcut-Dateien im Vorschau-Modus
und im Einsehen-Befehl ist nun optisch ansprechender. (nur mit
forensischer Lizenz)
* Metadaten-Extraktion aus MS Office 2007 XML, OpenOffice XML,
StarOffice XML, .dmp Speicher-Dumps und Dateien vom Typ PNF
(Precompiled Setup Information). Metadaten-Extraktion aus
hiberfil.sys-Dateien, .wim Vista Image-Dateien und GZ-Archiven
im Details-Modus. (nur mit forensischer Lizenz)
* Möglichkeit, sowohl aktive als auch inaktive ganze Windows
XP 32-bit hiberfil.sys-Dateien zu dekomprimieren, nachdem man
sie aus dem Image herauskopiert hat, um ein Abbild des physischen Arbeitsspeichers von einem früheren Zeitpunkt zu erhalten,
als der Computer in den Ruhezustand überging. Außerdem können
einzelne xpress-Blöcke aus dem "Schlupf" von hiberfil.sys-Dateien dekomprimiert werden, die von einem noch früheren
Zeitpunkt stammen. Diese Funktion finden Sie unter Bearbeiten
| Konvertieren. (nur mit forensischer Lizenz)
* Unterstützung für echte Unicode-Dateinamen bei der Untersuchung von Zip, RAR und 7zip-Archiven (nur mit forensischer
Lizenz). Beachten Sie, daß Sie zum korrekten Verarbeiten von
Dateien in Zip-Archiven mit echten Unicode-Dateinamen in den
Falleigenschaften erst die richtige Codepage angeben müssen.
Wenn das z. B. Zip-Archive sind, die unter Linux erstellt
wurden, ist das wahrscheinlich UTF-8. Für Zip-Archive, die unter Windows in
Asien erstellt wurden, ist das wahrscheinliche eine regionale Codepage.
* Bessere Unterstützung für sehr große Archive über 2 GB.
Einige weitere kleinere Verbesserungen in Bezug auf die
Verarbeitung von Archiven.
* Erzeugungs- und Zugriffszeitstempel von Dateien in Zip-Archiven werden nun in den Datei-Überblick aufgenommen,
sofern verfügbar.
* Die Option, freien Laufwerksspeicher in ansonsten vollständige sektorgenaue Images von Partitionen/Volumes _nicht_mit aufzunehmen, ist nun auch in X-Ways Forensics verfügbar,
nicht nur in WinHex mit Specialist oder forensischer Lizenz.
Sie ist nun verfügbar, weil im Prinzip selektive Sicherungen
vollständigen Sicherungen je nach den rechtlichen Verhältnissen u. U. sowieso vorzuziehen sind oder sogar explizit
gefordert werden, und weil manche Staatsanwaltschaften
bestimmte Ermittlungen ohnehin auf existierende Dateien
beschränken möchten. Besondere Vorkehrungen helfen, das
unbeabsichtigte Einschalten dieser Option zu verhindern.
* Möglichkeit, nur solche ehemals existierenden Dateien
herauszufiltern, deren erster Cluster bekanntermaßen nicht
mehr verfügbar ist, mittels des neuen dritten Zustands des
Kontrollkästchens mit der Beschriftung "Ehem. exist. Objekte
anzeigen". (nur mit forensischer Lizenz)
* Möglichkeit, sich mit dem Attributfilter auf Dateien zu
konzentrieren, die Unterobjekte haben. (nur mit forensischer
Lizenz)
* Immer wenn einer oder mehrere Filter aktiv sind, die auch
tatsächlich Dateien in der aktuellen Anzeige des Verzeichnis-Browsers herausfiltern, sind die beiden blauem Filtersymbole
in der Überschriftszeile des Verzeichnis-Browser nun anklickbar
und ermöglichen es, *alle* Filter mit einem einzigen Mausklick
auf einmal auszuschalten, um sicherzustellen, daß Sie keine
Datei versehentlich übersehen. Dies war ein oft vorgetragener
Wunsch der Benutzer. Die Filtersymbole bewirken auch ein vollständiges Anzeigen der Suchtrefferliste, indem bei mehreren
ausgewählten Suchbegriffen die Einstellung "Min. x" oder "Alle
x" auf "Min. 1" zurückgesetzt wird. Ebenso wird die Option
"Nur 1 Treffer pro Datei auflisten" ggf. ausgeschaltet. (nur
mit forensischer Lizenz)
* Möglichkeit, .e01 Evidence-Files mit einer Segmentgröße von
über 2 GB zu schreiben und zu lesen. Tatsächlich ist es nun
überhaupt nicht mehr erforderlich, sie in Segmente zu zerlegen
(außer natürlich wenn das Zieldateisystem FAT32 ist oder Sie
das Image auf CDs oder DVDs brennen möchten). Um Kompatibilität
mit früheren Version von X-Ways Forensics zu erhalten, mit
EnCase-Versions vor v6 und mit anderen Produkten, lassen Sie
sie wie früher bei 2047 MB oder weniger splitten. (nur mit
forensischer Lizenz)
* Berichtstabellen, die von X-Ways Forensics selbst erzeugt
wurden (durch v14.9 Preview 3 und neuer) können in Dialogfenstern von benutzerdefinierten Berichtstabellen nun optisch
unterschieden werden.
* Die Größenbeschränkung, die festlegt, wann ein Bild als
irrelevant für die Hautfarbenerkennung eingestuft wird, ist
nun etwas strenger: Breite oder Höhe nicht mehr als 8 Pixel,
oder Breite und Höhe beide nicht mehr als 16 Pixel. (nur mit
forensischer Lizenz)
* Möglichkeit, virtuell angehängte Dateien in einem Datei- Überblick über das Verzeichnis-Browser-Kontextmenü umzubenennen. (nur mit forensischer Lizenz)
* Indexierung: Unnötige Unterbrechung durch eine vom Programm
geforderte Bestätigung durch den Benutzer in bestimmte Situationen verhindert. (nur mit forensischer Lizenz)
* Bilder, die in anderen Dateien eingebettet sind, können nun
auch dann in den Datei-Überblick aufgenommen werden, wenn die
jeweilige Trägerdatei komprimiert ist. (nur mit forensischer
Lizenz)
* Aus Videos extrahierte Einzelbilder werden nun auch bei
Verwendung von MPlayer nach der jeweiligen Videodatei benannt
(voll Unicode-fähig), nicht nur nach dem Zeitindex. Bei
Verwendung von Forensic Framer werden etwaige echte Unicode-
Zeichen im Dateinamen nun beibehalten. (nur mit forensischer
Lizenz)
* Wenn Video-Dateien extern angeschaut werden, stellt X-Ways
Forensics nun sicher, daß die Namen der Temporärdateien nur
triviale Unicode-Zeichen enthalten (Latin 1), aus Gründen der
Kompatibilität mit Programmen wie MPlayer, die nicht mit
echten Unicode-Zeichen im Dateinamen umgehen können. (seit
v14.8 SR-4)
* Das automatische Benennen per Signatur gefundener JPEG-Dateien nach Kameramodell und Aufnahmezeitpunkt, sofern
möglich, ist nun optional. (betrifft Specialist- und forensische Lizenzen)
* Es ist nun möglich, nur halb markierte Dateien im Verzeichnis-Browser auszugeben oder diese herauszufiltern (s. Verzeichnis-Browser-Optionen, nur mit forensischer Lizenz).
* Option zum Export von Listen als Textdateien in Unicode.
(nur mit forensischer Lizenz)
* Ein Fehler wurde behoben, der unter bestimmten Umständen die
Signatursuche eine Datei erneut finden ließ, obwohl sie bereits
im Datei-Überblick enthalten war und eine Verdoppelung vermieden werden sollte.
* Nun fast vollständige interne Verwendung von Unicode für die
Benutzeroberfläche, so daß die chinesische und die japanische
Übersetzung auch dann korrekt angezeigt werden können, wenn die
in Windows aktive Codepage nicht 936 bzw. 932 ist. Verbesserte
Unicode-Unterstützung auch für Fallberichte im HTML-Format in
Chinesisch und Japanisch.
* Für bestimmte Dateitypen erkennt die Dateitypprüfung den
korrekten Dateityp nun, ohne den Typstatus grundsätzlich auf
"neu erkannt" zu setzen, selbst wenn der Typ nicht mit der
Dateinamenserweiterung übereinstimmt. Dies geschieht für
Windows Registry-Dateien (weil es normal ist, wenn diese Dateien
überhaupt keine Endung haben) und für HTML/XML-Dateien (weil
es eine Vielzahl von Endungen geben kann, die alle normal
und plausibel sind). Dies hilft, die Anzahl der Dateien mit
dem Typstatus "neu erkannt" niedrig zu halten, und erlaubt es,
sich besser auf solche Dateien konzentrieren können, die u. U.
tatsächlich falsch benannt wurden. (nur mit forensischer Lizenz)
* Findet gelöschte Partitionen nun auch dann automatisch,
wenn sie 64 Sektoren von zuvor gefundenen Partitionen entfernt
liegen (nicht nur 63 oder 2048 Sektoren wie zuvor).
* Seit der Einführung von 256-Bit-AES in WinHex/X-Ways Forensics
wurde der Verschlüsselungsalgorithmus PC1 aus Gründen der
Kompatibilität mit älteren Versionen noch weiter unterstützt.
Diese Unterstützung wurde nun eingestellt.
* Dateien vom Typ XML und HTML werden nicht mehr der Berichtstabelle "Ohne erkennbaren textuellen Inhalt" hinzugefügt, wenn
die Viewer-Komponente für die logische Suche/die Indexierung keinen Text
mehr aus ihnen extrahieren kann. (nur mit forensischer Lizenz)
* Ein Fehler wurde behoben, der verhinderte, daß Dateien,
deren Inhalte auf NTFS-Partitionen über 2 TB hinter der 2-TB-Grenze lagen, richtig gelesen wurden.
* Der erste Schritt der besonders intensiven Dateisystem-Datenstruktur-Suche auf NTFS-Partitionen funktioniert nun
auch hinter der 2-TB-Grenze. (seit v14.8 SR-5)
* Ein Fehler wurde behoben beim Zusammensetzen von RAIDs über
2 TB. (seit v14.8 SR-1)
* X-Ways Forensics und X-Ways Investigator geben Ihnen nun
automatisch bis zu drei Mal Bescheid, wenn Sie sich dem Ende
Ihrer Update-Berechtigung nähern.
* Die Viewer-Komponent wird nun erst dann geladen, wenn sie
tatsächlich benötigt wird, nicht schon zwingend beim Start
der Software. (nur mit forensischer Lizenz)
* Der mit "Text" bezeichnete Schalter, der die Vorschau der
Viewer-Komponente in eine Roh-Text-Ansicht umschaltet (was
z. B. sehr hilfreich ist, wenn Sie alle Kopfzeilen einer
E-Mail sehen möchten), heißt nun "Roh", um das Bewußtsein
dafür etwas zu schärfen, daß dieser Modus normalerweise
_nicht_ wünschenswert zum Betrachten von Dateien ist, basierend auf der Erfahrung, daß viele Anwender es vergessen, von
der Roh-Ansicht zur normalen Ansicht zurückzuschalten, und
sich dann wundern, daß z. B. Office-Dokumente nicht mehr
schön angezeigt werden. (nur mit forensischer Lizenz)
* Beim Exportieren von Suchtreffern in eine tabulatorseparierte Textdatei (nicht HTML), einschließlich Kontext, wurde
der eigentliche Suchbegriff zuvor durch "x"-Zeichen ersetzt.
Dies wurde behoben. (seit v14.8 SR-4)
* Beim Exportieren von Metadaten in eine tabulatorseparierte
Textdatei werden ursprüngliche Zeilenumbrüche und Tabulatoren
nun durch Leerzeichen ersetzt. (seit v14.8 SR-4)
* Ein Fehler wurde behoben, der beim Versuch auftrat, Verzeichnisdaten (Verzeichniseinträge, INDX-Puffer usw.) mit der
indirekten Füllmethode in einen Container zu kopieren. (seit
v14.8 SR-3)
* Das Verwenden von Tastenkürzeln zum Erstellen von Berichtstabellenverknüpfungen ersetzt nun entweder bereits bestehende
Verknüpfungen oder oder nicht, in Abhängigkeit von der
Einstellung im Dialogfenster für Berichtstabellenverknüpfungen.
(seit v14.8 SR-3)
* Ein Fehler in der Version v14.8 SR-1 wurde mit SR-2 behoben,
der das automatische Interpretieren von Images mit mehreren
Segmenten sofort nach der Erstellung betraf, zum Zwecke der
Hash-Überprüfung oder des Ersetzens des Asservats. Die Images
selbst waren in Ordnung.
* Ein Fehler beim Wiederherstellen von alternative Datenströmen als alternative Datenströme wurde behoben. (seit
v14.8 SR-2)
* Eine mögliche Quelle von Instabiltität im Detailsmodus wurde
behoben. (seit v14.8 SR-1)
* Eine neue Option in investigator.ini wurde eingeführt, die
es verhindert, daß in X-Ways Investigator externe Dateien an
einen Datei-Überblick angehängt werden können. (seit v14.8 SR-1)
* Unter bestimmten Umständen konnte die Fortschrittsanzeige
für logische Suchen in ausgewählten Asservaten falsch sein.
Dies wurde behoben. (seit v14.8 SR-1)
* Schnellere Anzeige von Metadaten-Zellen im Verzeichnis-Browser, wenn große Datenmengen extrahiert worden waren.
(seit v14.8 SR-1)
* Diverse weitere kleinere Verbesserungen.
* Die Kurzanleitungen, die von der X-Ways Forensics Produktseite herunterladbar sind, wurden für v14.8/v14.9 auf den
neuesten Stand gebracht, wo sich Änderungen ergeben hatten.
Das Benutzerhandbuch wurde auch auf v14.9 angepaßt.
* Die Version 8.2 der Viewer-Komponente wurde am 14. und 20.
März weiter aktualisiert. Sie friert beim Betrachten/Verarbeiten bestimmter HTML-Dateien nicht mehr, die in der
Version 8.1.9 normal funktioniert hatten. MS-Word-Dokumente,
die aus einer einzigen Tabelle bestanden, werden nun wieder
richtig angezeigt.
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| #108: WinHex, X-Ways
Forensics und X-Ways Investigator 14.8 veröffentlicht
27. Feb. 2008 |
In dieser Ausgabe dieses Newsletters informieren wir Sie
über ein größeres Update, die Version 14.8.
Evaluationsversion von WinHex: http://www.x-ways.net/winhex.zip
Download-Instruktionen für registrierte Benutzer und
Details zur Update-Berechtigung sowie Upgrade-Angebote
unter http://www.x-ways.net/winhex/license-d.html .
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Nächste allgemein zugängliche Schulungstermine in Köln:
"X-Ways Forensics" 3.-5. März (Warteliste)
"Dateisysteme" 6.+7. März (1 Platz frei)
"X-Ways Forensics" 26.-28. Mai (Plätze frei)
"X-Ways Forensics" 2.-4. Juni (1 Platz frei)
"X-Ways Forensics" 13.-15. Okt. (Plätze frei)
"Dateisysteme" 16.+17. Okt. (Plätze frei)
Details unter http://www.x-ways.net/training/index-d.html.
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Was ist neu?
* Es ist jetzt möglich, JPEG-Bilder aus Video-Dateien zu extrahieren, in benutzerdefinierten Zeitabständen (z. B. alle 20
Sekunden). Dies ist außerordentlich hilfreich, wenn Sie viele
Videos systematisch auf illegalen oder sonstwie relevanten Inhalt
prüfen müssen. Das Betrachten extrahierter Bilder in der Galerie
ist viel schneller und weniger anstrengend als ein Video nach
dem anderen ganz anschauen zu müssen, da die Datenmenge sich
beträchtlich reduziert und die Extraktionsprozeß unbeaufsichtigt,
etwa über Nacht, laufen kann. Selbst wenn der Inhalt sich mitten
im Video ändert (z. B. Kinderpornographie versteckt in einem
Familien- oder Urlaubsvideo), kann der Betrachter dies erkennen
sofern der gewählte Zeitabstand nicht zu groß ist.
Auch nützlich, wenn Sie Standbilder in einen gedruckten oder auf
dem Bildschirm zu präsentierenden Bericht einbinden möchten. Die
extrahierten Bilder eines jeden Videos werden entweder als Unterobjekte der Video-Datei selbst gesammelt oder in einem virtuellen
Verzeichnis, das nach der Videodatei benannt ist, als virtuelle
Dateien, immer unterhalb desselben Pfades wie die ursprüngliche
Videodatei. Daher ist es ein Leichtes, von relevanten Standbilder
auf das Video zurückzuschließen, insbesondere da die Standbilder nach dem
jeweiligen Zeitindex benannt werden. Das erste extrahierte Bild eines Videos dient gleichzeitig als Vorschaubild der
Videodatei im Vorschau- und Galeriemodus. ASF/WMV-Videos, die
mit digitalem Rechte-Management (DRM) geschützt sind, können
nicht verarbeitet werden und werden konsequenterweise in der
Attributsspalte mit e! gekennzeichnet.
Erfordert ein externes Programm, entweder die Nicht-GUI-Version
von MPlayer(http://www.mplayerhq.hu/design7/dload.html) und
das zugehöriger separat herunterladbaren Codec-Package (ins
Unterverzeichnis "codecs" von MPlayer extrahieren), oder
Forensic Framer (http://www.kuiper.de/). Das Programm muß in
Optionen | Viewer-Programme ausgewählt werden. Bilder können
von diesen Video-Formaten und Codecs extrahiert werden: http://www.mplayerhq.hu/DOCS/HTML/en/video-formats.html http://www.mplayerhq.hu/DOCS/codecs-status.html
* Das Dialogfenster Optionen | Viewer-Programme erlaubt es nun,
ein zusätzliches externes Programm speziell zum Betrachten von
Videodateien festzulegen (nur mit forensischer Lizenz). Wenn
definiert, sendet ein Doppelklick Videodateien direkt an dieses
externe Programm. Wenn MPlayer von X-Ways Forensics erkannt
wird (oder Forensic Framer, der MPlayer enthält), wird der
MPlayer voreingestellt.
* Wenn Bilder aus Videodateien oder Dokumenten oder thumbs.db-Dateien extrahiert werden, oder wenn E-Mails und Dateianhänge aus
E-Mail-Archiven extrahiert werden, erzeugt X-Ways Forensics nun
standardmäßig kein virtuelles Verzeichnis mehr, dessen Namen
sich an den Originaldateinamen anlehnt und das die extrahierten
Dateien aufnimmt. Statt dessen sind die extrahierten Dateien nun
einfach über einen Doppelklick auf die Originaldatei zugänglich.
Sie werden außerdem immer noch beim rekursiven Erkunden aufgelistet. Das Icon der Elterndatei wird mit "..." gekennzeichnet,
um anzuzeigen, daß die Inhalte der Datei extrahiert wurden und
"hinter" der Datei noch etwas zu finden ist. Der Hauptvorteil
ist, daß es nun schneller gelingt, die jeweilige Elterndatei zu identifizieren. Wenn Sie z. B. eine extrahierte Datei markieren, wird die Elterndatei automatisch halb markiert, was es beispielsweise vereinfacht, solche Dateien später alle auf einmal einer
Berichtstabelle hinzuzufügen. Und wenn Sie zurück vom extrahierten
Inhalt durch Klick auf das ".."-Objekt aufwärts zur Elterndatei
navigieren, wird die Elterndatei selbst statt des virtuellen
Verzeichnisses automatisch ausgewählt. Außerdem ist der Pfad
des extrahierten Inhalts authentischer, weil kein Suffix wie
" Mail" oder " Pics" mehr künstlich in den Pfad eingefügt wird.
Beachten Sie noch Folgendes, wenn Sie viel mit Containern arbeiten: Wenn Sie Dateien, deren Elternobjekte andere Dateien (und keine Verzeichnisse) sind, in Container kopieren, werden ältere
Version von X-Ways Forensics und X-Ways Investigator das Eltern-Kind-Verhältnis nicht verstehen und die Unterobjekte daher in
"Pfad unbekannt" anzeigen. Aus Kompatibilitätsgründen ist es
daher optional möglich, X-Ways Forensics wie bisher virtuelle
Verzeichnisse statt Dateien mit Unterobjekten verwenden zu lassen
(Optionen | Verzeichnis-Browser).
Aus Gründen der Konsistenz und Einfachheit wurde die optionale
besondere Behandlung von Archiven wie Verzeichnisse entfernt.
Statt dessen werden Archive nun genau wie andere Dateien mit
Unterobjekten gehandhabt.
* Möglichkeit, $EFS Logged Utility Streams (LUS) und Windows
Task Scheduler .job-Dateien zu betrachten (Vorschau und Einsehen,
nur mit forensischer Lizenz).
* Möglichkeit, $I*-Papierkorb-Dateien von Vista zu betrachten
(seit v14.7 SR-1, nur mit forensischer Lizenz).
* Die Option, $EFS Logged Utility Streams herauszufiltern, ist
aus den Verzeichnis-Browser-Optionen entfernt worden. Statt
dessen gibt es nun eine Option, die verhindert, daß NTFS-LUS
überhaupt in neu erstellte Datei-Überblicke aufgenommen werden,
oder zumindest solche LUS, die keine $EFS-LUS sind. Nützlich
für NTFS-Partitionen, die von Windows Vista erzeugt wurden, wenn
Sie sich nicht für die zahlreichen LUS interessieren.
* Die binären Inhalte von INFO2-Dateien des Papierkorbs, .lnk
Shortcut-Dateien, $EFS-LUS und .job-Dateien werden nun nicht mehr
direkt als Teil des Fallberichts ausgegeben, sondern es wird
eine textuelle Repräsentation ihres Inhalts wie vom Vorschau-Modus bekannt verwendet.
* Attributfilter für NTFS $EFS-LUS, andere LUS, NTFS-Offline-Dateien, Dateien mit Object-ID, Unix/Linux-Symlinks und andere
Spezialdateien aus der Unix/Linux-Welt. (nur mit forensischer
Lizenz)
* Ein weiterer neuer Attributfilter ermöglicht es Ihnen nun,
sich nur solche Dateien auflisten zu lassen, für die bloß
Dateisystem-Metadaten verfügbar und deren Inhalte gänzlich unbekannt sind
(weder der Inhalt noch der ursprüngliche Speicherort des Inhalts). Solche Dateien werden üblicherweise bei der
intensiven Dateisystem-Datenstruktur-Suche auf NTFS-Partitionen
Teil des Datei-Überblicks. (nur mit forensischer Lizenz)
* Es gibt weitere neue Attributefilter für Bilder, die aus
Videos extrahiert wurden, und für virtuelle Dateien, die manuell
vom Benutzer an den Datei-Überblick angehängt wurden. (nur mit
forensischer Lizenz)
* Metadaten-Extraktion aus MP3-Dateien. Hinweise auf etwaige
über ID3 eingebettete Dateien, die nicht als vom Typ JPEG oder
PNG gekennzeichnet sind (da diese automatisch extrahiert werden
können), erhalten Sie in Form einer Berichtstabellenverknüpfung
der MP3-Datei. (nur mit forensischer Lizenz)
* Die Dateitypprüfung kann nun zwischen .wma/.wmv Audio/Video-Dateien
unterscheiden. Es werden nun auch deutlich mehr Metadaten extrahiert aus .asf, .wmv, und .wma-Dateien. Aus MS-Excel-Dokumenten (vor Version 2007) wird nun der Name des Benutzers
extrahiert, der die Datei zuletzt geöffnet hatte.
* Intelligente Dateigrößenerkennung für .rar-Archive bei der
Datei-Header-Signatursuche und bei Dateien retten nach Typ, was
es ermöglicht, Dateien in solchen Archiven, wenn intakt, nicht
nur aufzulisten, sondern auch zu extrahieren.
* Datei-Header-Signatursuche und Dateitypprüfung mit Signaturen
verbessert für HTML, XML, XSD und DTD.
* File Type Signatures.txt, File Type Categories.txt und allgemein
das Auffinden von Dateien über Signaturen weiter ausgebaut und
verbessert.
* Unterstützung für Anker in der GREP-Syntax: \b repräsentiert
eine Wortgrenze, ^ steht für den Anfang einer Datei, $ für das
Ende einer Datei.
* Die Optionen zum Herausfiltern von existierenden, ehemals
existierenden und versteckten Objekten wurden ersetzt durch
Optionen, die positiv statt negativ definiert sind und daher
konsistent sind mit anderen Filtern: Existierende Dateien anzeigen, ehem. exist. Dateien anzeigen, markierte Objekte anzeigen,
nicht markierte Objekte anzeigen, unterdrückte Objekte anzeigen,
nicht unterdrückte anzeigen. Diese Änderung macht es auch sehr
einfach, sich nur solche Dateien auflisten zu lassen, die
markiert oder versteckt sind. (nur mit forensischer Lizenz)
Die Option, markierte und nicht markierte Objekte zu gruppieren, wurde im
Gegenzug entfernt, da sie wegen der neuen Filtermöglichkeit nicht mehr erforderlich war, um die Komplexität zu
reduzieren. (nur mit forensischer Lizenz)
* Die Option zum Herausfiltern von ehemals existierenden Dateien
ist nun in X-Ways Investigator verfügbar, wenn nicht durch die
neue Option "+28" in der Datei investigator.ini verhindert.
Nützlich, wenn Sie sich auf die Analyse existierender Dateien
beschränken möchten oder müssen.
* Eine weitere zusätzliche Option in investigator.ini verhindert,
daß Benutzer Berichtstabellen löschen können.
* Ein Pfadfilter wurde eingeführt. Dieser erlaubt es Ihnen,
gezielt solche Dateien aufzulisten, deren Pfad ein bestimmtes
Teilwort enthält, wie z. B. "pic" oder "Temporary Int". (nur
mit forensischer Lizenz)
* Dateien, die anhand von Hash-Werten als Duplikate erkannt wurden, werden
nun nicht mehr optional mit Kommentaren kenntlich gemacht, sondern mit einem Hinweis "Duplikate gefunden"
in der Attributsspalte, was effizienter zu speichern und filterbar ist. Die Information bleibt auch in Containern erhalten,
so daß der Empfänger sehen kann, daß er bei Bedarf noch
Duplikate der Datei bekommen kann, wenn sie nicht bereits im
Container enthalten sind. (nur mit forensischer Lizenz)
* Bereits im Datei-Überblick vorhandene Hash-Werte von Dateien
werden beim Erzeugen von Hash-Sets nun wiederverwendet und
nicht mehr neu berechnet.
* Beim Erweitern des Datei-Überblicks wurde das Prüfen der
Dateitypen anhand von Signaturen in früheren Versionen, wenn
vom Benutzer eingeschaltet, auch auf Dateien angewandt, die
schon vorher dieser Prüfung unterzogen wurden. Wenn Sie eine
erneute Prüfung erzwingen möchten, z. B. weil Sie die Datei-Header-Signatur-Datenbank editiert haben, müssen Sie nun [x]
"Erneut" ankreuzen. Sonst werden dieselben Dateien nicht nochmal
bearbeitet, da dies etwas Zeit spart. Das heißt, neuerdings
werden standardmäßig nur solche Dateien geprüft, bei denen das
zuvor noch nicht gemacht wurde.
* Sollte X-Ways Forensics beim Erweitern des Datei-Überblicks
oder bei der logischen Suche oder beim Indexieren abstürzen
oder hängenbleiben, wenn es eine Datei im Datei-Überblick verarbeitet, werden Sie nach einem Neustart des Programms automatisch und umgehend auf die verursachende Datei hingewiesen, so daß Sie sich leicht unterdrücken und bei einem erneuten Durchlauf auslassen können. Diese Funktion hängt ab von einer neuen
Option in den Sicherheitsoptionen. Die aus der Version 14.7
für solche Zwecke verwandte VS.log-Datei wird nicht mehr erzeugt.
* WinHex kann nun den exakten Typ von optischen Medien im
technischen Detailbericht identifizieren (also CD-ROM, CD-R,
CD-RW, DVD-ROM, DVD-RW, DVD+RW, usw.).
* Etwas schnellerer Lesezugriff auf DVDs.
* Verbesserter Umgang mit CD-ROM XA. Die meisten Sektoren lassen
sich aber nach wie vor nicht lesen. Wie so oft gibt X-Ways
Forensics Ihnen im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten aber bei
Problemen wenigstens Bescheid und zeigt in diesem Fall nicht
einfach kommentarlos wissentlich falsche Daten (Nullen) an.
Zumindest ist es nun möglich, Dateien von solchen CDs (z. B. Video-CDs) über
das Betriebssystem zu öffnen, siehe Sicherheitsoptionen. (seit v14.7 SR-1, weiter verbessert mit v14.8)
* Vordefinierter Zeichenvorrat zum Indexieren japanischer Texte.
* Möglichkeit, ausgewählten Text aus Fenstern der Viewer-Komponente in die Zwischenablage im Unicode- und RTF-Format
zu kopieren. (nur mit forensischer Lizenz)
* Der Details-Modus sieht nun optisch ansprechender aus und
ist leichter verständlich aufgeteilt. Wird in künftigen Versionen noch weiter verbessert.
* Option, alternative Datenströme beim Verwenden des Befehls
Wiederherstellen/Kopieren als solche beizubehalten, wenn das
Zieldateisystem NTFS ist. (nur mit forensischer Lizenz) Wenn
ausgeschaltet oder wenn in ein anderes Dateisystem zu kopieren,
werden ADS wie bisher in Form normaler Dateien ausgegeben.
* Wenn der Befehl Wiederherstellen/Kopieren zum Kopieren von
Dateien mit Originalpfad verwendet wird, wird der Name des
Asservats nun auch im Ausgabeort als Verzeichnis erstellt,
sofern "Asservatordner als Standardausgabe" in den Falleigenschaften ausgeschaltet ist, also nicht nur beim Kopieren aus
einem rekursiv erkundeten Asservatüberblicksfenster. (nur mit
forensischer Lizenz)
* Optionen zum expliziten Ein- oder Ausschließen von Unterobjekten von Verzeichnissen oder Dateien beim Verwenden des
Befehls Wiederherstellen/Kopieren sowie beim Befüllen von
Containern. Wie zuvor jedoch können Unterobjekte beim Kopieren
aus einer bereits rekursiven Ansicht nicht indirekt mit kopiert
werden. (nur mit forensischer Lizenz)
* Es ist jetzt möglich, Verzeichnisdaten (d. h. je nach Dateisystem Verzeichniseinträge, INDX-Puffer, ...) in Datei-Container
zu übertragen. (nur mit forensischer Lizenz) Nützlich, wenn der
Benutzer des Containers sich für Zeitstempel oder andere Metadaten in solchen Datenstrukturen interessieren könnte. Falls
Sie sich entscheiden, Verzeichnisdaten in einen Container aufzunehmen, wenn Sie ihn erzeugen, hat das direkte Auswirkungen
nur auf Verzeichnisse, die selbst ausgewählt sind. Es hat einen
Effekt auf Elternobjekte von gewählten Objekten nur dann, wenn
Sie eine weitere Option jeweils beim Kopiervorgang einschalten.
Diese weitere Stufe ist erforderlich, weil die Verzeichnisdaten
sonst unbeabsichtigt Namen und sonstige Metadaten von Dateien
enthüllen könnten, die z. B. aus Datenschutzgründen bewußt nicht
in den Container aufgenommen wurden. Frühere Versionen von
X-Ways Forensics und X-Ways Investigator verstehen es, wenn
Daten von Verzeichnissen verfügbar sind. (nur mit forensischer
Lizenz)
* Option zum automatischen Komprimieren, Verschlüsseln und/oder
Segmentieren von Datei-Containern nach deren Erstellung, die
beim Schließen eines im Hintergrund geöffneten Containers
angeboten wird. (nur mit forensischer Lizenz, nicht in X-Ways
Investigator) Hilfreich z. B., um große Container auf CDs oder
DVDs zu übermitteln.
* Das Setup-Programm verwendet nun eine Fortschrittsanzeige,
wenn die Viewer-Komponent kopiert wird (falls sie im Unterverzeichnis \viewer vorgefunden wird). Das Setup-Programm kopiert
auch MPlayer automatisch (wenn im Unterverzeichnis \MPlayer
vorgefunden). Beachten Sie, daß wenn diese externen Komponenten
in den erwarteten Unterverzeichnissen vorgefunden werden, sie
auch automatisch in Optionen | Viewer-Programme aktiviert werden,
was komfortabel, aber im Fall der Untersuchung eines Live-Systems auch weniger empfehlenswert sein kann.
* Wenn Sie in den Fallberichtsoptionen für Bilder eine maximale
Größe von 0×0 Pixel einstellen, werden die Bilder jetzt nur noch
verlinkt, genau wie andere Dateien, und nicht direkt im Bericht
angezeigt.
* Extras | Disk-Tools | "Verlorene Partitionen suchen" erkennt
nun Ext2/Ext3/Ext4-Partitionen an ihrem ersten Superblock.
* Das Entfernen von Objekten aus riesigen Datei-Überblicken ist
nun gewöhnlich viel schneller. Allerdings können Sie nach dieser
Operation nicht mehr von den internen IDs auf die Reihenfolge
schließen, in der die Objekte in den Datei-Überblick aufgenommen
wurden, weil die verbleibenden internen IDs beim Entfernen von
Objekten durcheinandergewürfelt werden.
* Wenn in früheren Versionen unterdrückte Objekte ganz aus
einem Datei-Überblick entfernt wurden, für den vorher Hash-Werte
berechnet worden waren, hatte dies inkonsistente Hash-Werte für
einige der verbleibenden Objekte zur Folge. Auch Berichtstabellen-Verknüpfungen, Kommentare und extrahierte Metadaten wurden nicht
richtig beibehalten. Dies wurde korrigiert.
* Immer wenn der Fall automatisch gespeichert wird, weil das
Autosave-Intervall abgelaufen ist, wird nun auch die Konfiguration
gespeichert (diverse Optionen und Einstellungen).
* Der Befehl zum Anhängen externer Dateien im Verzeichnis-Browser-
Kontextmenü ist nun auch in X-Ways Investigator verfügbar
(seit v14.7 SR-1)
* Der Befehl zum Anhängen externer Dateien kann nun auch benutzt
werden, um mehrere Dateien auf einmal anzuhängen. Das ist nützlich, wenn Sie z. B. manuell mehrere Datensätze/E-Mails/Bilder/Dateien aus einer Datei extrahiert haben. Wenn Sie die extern
gespeicherten Dateien anhängen, werden sie direkte Unterobjekte
(s. o.) der Originaldatei, oder ein virtuelles Verzeichnis,
benannt nach der Originaldatei, wird erstellt, und die Dateien
werden gesammelt in diesem Verzeichnis eingebunden. Wenn nur
eine einzige Datei angehängt wird (z. B. die konvertierte/entschlüsselte/übersetzte Version eines Dokuments), wird kein
virtuelles Verzeichnis benötigt. (seit v14.7 SR-2, geändert in
v14.8)
* Möglichkeit, virtuelle Verzeichnisse umzubenennen, mit einem
neuen Befehl im Verzeichnis-Browser-Kontextmenü.
* Ein Ausnahmefehler wurden behoben, der unter bestimmtem Umständen
beim Wechsel in den Suchtreffermodus auftrat. (seit v14.7 SR-3)
* Seit v14.6 wurde jedes Hash-Set, das für den Hash-Set-Filter
ausgewählt war, auch für den Abgleich mit Hash-Sets verwendet,
selbst wenn es dafür vom Benutzer nicht ausgewählt wurde. Dies
wurde behoben in v14.7 SR-5.
* Seit v14.6 hat die Option "Datei-Anhänge in E-Mails auch einbetten" die Attachments _nur_ in die .eml Dateien eingebettet
und nicht extrahiert. Dies wurde behoben in v14.7 SR-5.
* Der Registry-Viewer erlaubt es nun, nach echten Unicode-Zeichen
in den Werten/Daten zu suchen. Ein Fehler wurde behoben, der das
Finden von Text in den Werten/Daten in früheren Versionen von
v14.7 verhinderte. Die Anzahl der maximal zugleich ladbaren Hives
wurde von 16 auf 32 erhöht. (seit v14.7 SR-6)
* Die Ausnahmeliste für den Indexierungsalgorithmus, wenn vom
Benutzer aktiviert, wurde seit v14.3 nicht mehr richtig verwendet.
Dies wurde behoben mit v14.7 SR-7.
* Ein Ausnahmefehler wurde mit v14.7 SR-7 behoben, der beim
Öffnen von besonders großen FAT16-Partitionen auftreten konnte.
* Ein Anzeigeaktualisierungsproblem in der Galerie bei Dateien
ohne bekannten Inhalt (für die nur Dateisystem-Metadaten verfügbar
waren) wurde mit v14.7 SR-8 behoben.
* Unter bestimmten Umständen fehlende Möglichkeit zum Öffnen von
dynamischen Volumes korrigiert.
* Viele weitere kleinere Verbesserungen, einige kleinere Fehlerkorrekturen.
* Die Viewer-Komponente wurde am 12. und 26. Februar aktualisiert.
Einige Ausnahmefehler und Instabilitäten wurden behoben, und zwei
Fehler korrigiert, die das Programm bei bestimmten defekten GZ-Archiven und bestimmten SWF-Dateien zum Hängen brachte. |
| #107: WinHex, X-Ways
Forensics und X-Ways Investigator 14.7 veröffentlicht
17. Jan. 2008 |
In dieser Ausgabe dieses Newsletters informieren wir Sie über ein
beachtenswertes Update, die Version 14.7.
Evaluationsversion von WinHex: http://www.x-ways.net/winhex.zip
Download-Instruktionen für registrierte Benutzer und
Details zur Update-Berechtigung sowie Upgrade-Angebote
unter http://www.x-ways.net/winhex/license-d.html .
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Nächste allgemein zugängliche Schulungstermine in Köln:
"X-Ways Forensics" 3.-5. März 2008 (Warteliste)
"Dateisysteme" 6.+7. März 2008 (1 Platz frei)
"X-Ways Forensics" 2.-4. Juni 2008 (Plätze frei)
Details unter http://www.x-ways.net/training/index-d.html.
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Was ist neu?
* Das virtuelle Verzeichnis "Pfad unbekannt" für NTFS-Partitionen ist nun oftmals viel differenzierter aufgebaut. Es
identifiziert Dateien und Unterverzeichnisse, deren ursprüngliche
Elternverzeichnisse zwar unbekannt sind, aber bekanntermaßen dieselben sind. Solche Dateien und Unterverzeichnisse
werden dann jeweils in einem einzigen generisch benannten
virtuellen Verzeichnis gesammelt, weil sie ja ursprünglich
zusammengehörten. Das erleichtert es, eine Vorstellung davon
zu gewinnen, was dieses Verzeichnis mal war, und die Dateien
darin als relevant oder irrelevant einzustufen. Dies betrifft
nur von 14.7 neu erstellte Datei-Überblicke.
* Die intensive Dateisystem-Datenstruktur-Suche auf NTFS-Partitionen fördert nun noch mehr Spuren ehemals existierender
Dateien zutage als in früheren Versionen, einschließlich
frühere Namen und frühere Pfade von umbenannten/verschobenen
Dateien. (nur mit forensischer Lizenz)
* Verbesserte Resultate einer intensiven Dateisystem-Datenstruktur-Suche auf NTFS-Partitionen, die noch als solche
erkannt werden, deren MFT aber beschädigt ist und nicht mehr
gelesen werden kann.
* Unterstützung für dynamische Volumes, die auf GUID-partitionierten Datenträgern (GPT) definiert sind. Solche dynamischen Volumes können unter Windows Vista und den 64-Bit-Versionen von Windows XP und Windows 2003 Server betrieben
werden.
* Findet nun automatisch alle Partitionen auf Festplatten,
die sowohl gültige GPT- als auch MBR-Partitionsdefinitionen
enthalten.
* Partitionen, die mit exFAT formatiert sind, werden nun
als solche erkannt. (Das bedeutet nicht, daß das exFAT-Dateisystem nun nativ unterstützt wird.)
* Das Fortschrittsanzeigefenster ist für die intensive
Dateisystem-Datenstruktur-Suche auf NTFS und für die Datei-Header-Signatur-Suche nun etwas informativer.
* Fortschrittsanzeigefenster und Möglichkeit zum Abbruch für
die Metadaten-Extraktion.
* Extrahierte Metadaten wurden zuvor der Kommentarspalte
hinzugefügt. Jetzt werden sie in einer separaten Spalte und
mit einem eigenen Filter für Metadaten erfaßt, und die Kommentarspalte ist nun wieder ausschließlich den Kommentaren
des Benutzers vorbehalten.
* Metadaten-Extraktion aus Dateien vom Typ RTF, MP4, 3GP,
M4V, M4A, RIFF (.wav, .avi, ...) und IE-Cookies. (nur
forensische Lizenz)
* Intelligente Dateigrößenerkennung für MP4, 3GP, M4V, M4A,
MOV, DBX bei der Datei-Header-Signatursuche und bei Dateien
retten nach Typ. Verbesserte JPEG-Größen-erkennung und
-abschätzung.
* File Header Signatures.txt weiter ausgebaut.
* PDF-Dokumente mit alten, unsichtbaren Bearbeitungsständen
desselben Dokuments werden automatisch mit einer besonderen
Berichtstabelle verknüpft, sobald sie im Details-Modus
gesehen oder ihre interne Metadaten extrahiert wurden. (nur
mit forensischer Lizenz) Mit dem Wissen, daß alte Revisionen
enthalten sind, können versierte Benutzer diese dann bei
Interesse sichtbar machen.
* Extrahiert die interne Erzeugungszeitstempel von Cookies
des Internet Explorer, Norton Ghost .gho und PGP pubring.pkr
Keyring-Dateien. (nur mit forensischer Lizenz)
* Unterstützung von INFO2-Dateien im Preview-Modus/beim
Einsehen.
* Möglichkeit, die meisten SPL-Drucker-Spool-Dateien einzusehen. Möglichkeit, EMF-Dateien aus SPL-Drucker-Spool-Dateien mit mehreren Seiten zu extrahieren (s. Datei-Überblick erweitern, nur mit forensischer Lizenz).
* thumbs.db-Dateien und viele Windows-Registry-Dateien, die
über die Datei-Header-Signatursuche gefunden werden, werden nun mit ihrem
ursprünglichen Namen aufgelistet bzw. wiederhergestellt. Intelligente Größenerkennung für Windows-Registry-Dateien.
* Microsoft-XPS-Dokumente werden nun wie Archive behandelt,
so daß insbes. die XML-Dateien darin bei logischen Suchen ordnungsgemäß
abgedeckt werden (natürlich wie üblich nur sofern der Inhalt von Archiven mit den Dateiüberblick aufgenommen wurde).
* Möglichkeit, bequem die E-Mail zu finden, die den ausgewählten Dateianhang enthält, über einen neu eingeführten
Befehl im Verzeichnis-Browser-Kontextmenü. (Nur mit forensischer Lizenz.) Nicht für AOL PFC.
* Dateianhänge und eingebettete Dateien in E-Mails, die
selbst Anhänge von anderen E-Mails sind (da z. B. in dieser
Form weitergeleitet), können nun aus der äußeren E-Mail
extrahiert werden, wenn Sie der Reihe von Dateinamensmasken
für die E-Mail-Extraktion *.eml hinzufügen.
* Korrekte Unicode-Konvertierung von und zu den Windows-Codepages zwischen Nr. 50220 und 50230.
* Beim erneuten externen Betrachten einer Datei, die bereits
zuvor in das Verzeichnis für temporäre Dateien zum externen
Betrachten kopiert wurde und dort noch liegt, wird die Datei
nun nicht noch einmal dorthin kopiert, was insbes. bei großen
Video-Dateien Zeit spart.
* Möglichkeit, sofort und automatisch neu erzeugte Roh-Images
und .e01-Evidence-Files zu verifizieren, indem deren Hash-Werte mit den
Images neu berechnet werden. (nur mit forensischer Lizenz)
* Option, ein Asservats im aktiven Fall sofort durch ein von
ihm erzeugtes Image zu ersetzen, wenn ein Datenträger gesichert
wird, der ein Asservat des aktiven Falls ist.
* Beim Erzeugen von Roh-Image-Dateien oder .e01-Evidence-Files
von Volumes/Partitions mit WinHex gibt es nun eine Option,
freie Cluster in Form von Nullbytes zu speichern. (nur mit
Specialist- oder forensischer Lizenz). Das ist nützlich,
wenn Sie das Image zu Backup-Zwecken und nicht zu forensischen Zwecken
erstellen, um zusammen mit der Komprimierungsoption Plattenplatz zu sparen. Diese Option ist nicht in
X-Ways Forensics verfügbar, um die versehentliche Erzeugung
von nicht forensisch einwandfreien Images von vornherein
auszuschließen.
* Möglichkeit, die NTFS-Kompression für neu erzeugte Roh-Image-Dateien in Datei | Datenträger-Sicherung direkt
festzulegen: keine, Sparse oder normale Kompression.
* Nun vollständige Unicode-Unterstützung im technischen
Detailbericht, in der technischen Beschreibung von Asservaten
und in der technischen Beschreibung in .e01-Evidence-Dateien.
* Verbesserte Unicode-Unterstützung für textuelle Registry-Einträge im Registry-Viewer und im Registry-Bericht.
* Im Registry-Bericht können Binärdaten wie "RecentDocs" nun
optional als Unicode-Text interpretiert werden, was es z. B.
erlaubt, Dateinamen zu erkennen, die aus Buchstaben bestehen,
die nicht in der Codepage Lateinisch 1 enthalten sind.
* Der automatisch vorgeschlagene Dateiname für den Registry-Bericht hängt nun von der verwendete Definitionsdatei ab.
Nützlich, um versehentliches Überschreiben von Berichten zu
verhindern, die auf anderen Registry-Schlüssel basieren und
zu anderen Zwecken erstellt wurden, und um leicht den Zweck
des Berichts ersehen zu können, sofern die Definitionsdatei
bereits geeignet benannt war.
* Wenn Sie einen Eintrag in einem geladenen Hive im Registry-Viewer anklicken und sich das Datenfenster mit dem Datenträger/
Image, von dem aus der Hive geladen wurden, im Dateimodus
befindet, springt der Cursor nun automatisch auf den jeweiligen Eintrag in der Registry-Datei im Dateimodus, und er
wird automatisch in der Datei als Block ausgewählt. Dies
erlaubt es einem, insbes. binäre Registry-Einträge sowohl
hexadezimal als auch als Text zu sehen, und Binäreinträge
leicht in Binärform oder als Text zu kopieren, nicht nur als
Hex-ASCII wie zuvor.
* Möglichkeit, die Copylog-Datei als tabulatorseparierte
ASCII- oder Unicode-Textdatei anstelle von HTML mitschreiben
zu lassen. Darüber hinaus gibt es nun eine Option, nur den Zieldateinamen
und -pfad und gar keine ursprünglichen Metadaten in zusätzlichen Spalten auszugeben. Auch andersherum
hat der Benutzer die Wahl, nur die ursprünglichen Metadaten
auszugeben und keinen Zieldateinamen und -pfad.
* Neue Option: Die in einem Datenfenster angezeigten Bytes
können nun in der Textspalte einzeln dargestellt werden, oder
WinHex kann versuchen sie zu kombinieren, was wenn die in
Windows aktive Codepage ein Doppel-Byte-Zeichensatz ist
wünschenswert sein kann, um die Zeichen richtig angezeigt
zu bekommen (wenn 2 Bytes 1 Zeichen entsprechen), oder aus
optischen Gründen wegen der dann variablen Zeilenlänge auch
nicht wünschenswert sein kann.
* Beim verteilten Indexieren versucht X-Ways Forensics nun
Unterschiede in den jeweiligen Indexierungseinstellungen
der diversen Beteiligten zu erkennen (Optionen wie Codepages,
Teilwortberücksichtigung, Zeichenvorrat usw.). Wenn erkannt,
bekommt zumindest einer der Beteiligten eine Warnung angezeigt,
bevor das Indexieren auf seinem Computer startet. In einer
gemeinsamen Indexierungsoperation sollten natürlich die
Einstellungen auf allen Computern gleich sein.
* Interpretierte Roh-Images werden nun im Dialogfenster "Zieldatenträger wählen" der Funktion Extras | Disk-Tools |
Datenträger klonen zur Auswahl angeboten. Nur mit Specialist-
oder forensischer Lizenz. Nicht in X-Ways Forensics. Nützlich,
wenn Sie selektiv bestimmte in Sektoren ausgedrückte Bereiche
von einem Image oder einem Datenträger in ein anderes, bereits
bestehendes Image hineinkopieren möchten.
* Die Logs für Datei-Überblick erweitern, logische Suche und
die Indexierung, die die internen IDs der verarbeiteten Dateien
enthalten, um im Falle eines Absturzes die dafür verantwortliche Datei identifizieren zu können, werden nun nicht mehr
in separaten Log-Dateien gespeichert und nicht mehr im Metadaten-Verzeichnis des jeweils betroffenen Asservats. Stattdessen wird nun eine einzige Datei namens "VS.log" in dem
Verzeichnis erzeugt, in den X-Ways Forensics ausgeführt wird,
und sie wird bei jeder neuen Operation wieder überschrieben.
Das bedeutet, daß Sie nicht mehr nach der richtigen Log-Datei
der letzten Operation zu suchen brauchen, und es wird auch
Plattenplatz gespart. Wie zuvor können Sie der letzten Zeile
in einer solchen Datei die interne ID der zuletzt verarbeiteten Datei entnehmen. Neu: Die Art der Operation und der
Name des betreffenden Datenträgers/Images können Sie aus der
ersten Zeile ersehen.
* Es wurde ein Ausnahmefehler behoben, der im Zusammenhang mit
sehr langen Image-Dateinamen und -Pfaden auftreten konnte.
* Es wurde ein Fehler behoben, der dazu führte, daß bestimmte
GREP-Suchtreffer wie Unicode-Treffer angezeigt wurden. (seit
v14.6 SR-1)
* Drei neue investigator.ini-Options: Verhindern des Neueinlesens des Datei-Überblicks. Verhindern, daß beliebige Dateien
extern mit dem jeweils verknüpften Programm geöffnet werden.
Verhindern, daß andere externe Viewer-Programme festgelegt
werden.
* Zwei neue investigator.ini-Optionen seit v14.6 SR-2: Verhindern des
Entfernens von Asservaten aus dem Fall. Nichtverfügbarkeit des Befehls Wiederherstellen/Kopieren. Dieser Befehl
ist in X-Ways Investigator nach wie vor nie verfügbar. Tatsächlich gedacht ist diese Option nur für X-Ways Forensics, wenn
X-Ways Forensics aus Gründen der vereinfachten Bedienbarkeit
für Nicht-Computerspezialisten mit der Benutzeroberfläche von
X-Ways Investigator betrieben wird, dieser Befehl aber doch
verfügbar sein soll.
* Verzeichnisse in PST-E-Mail-Archiven, deren Namen echte Unicode-Zeichen enthalten, können nun beim Extrahieren von E-Mail
repliziert werden. Dies schlug bisher unter Verweis auf unzulässige Verzeichnisnamen fehl. Die Unicode-Zeichen gehen aber
nach wie vor verloren und werden durch einen Unterstrich ersetzt. (seit v14.6 SR-2)
* Ein Ausnahmefehler wurden behoben, der beim Betrachten bestimmter Suchtreffer im Vorschaumodus auftreten konnte. (seit
v14.6 SR-2)
* Es wurde ein Fehler behoben, der dazu führen konnte, daß
beim Anzeigen von Sektoren hinter der 2-TB-Grenze eines Datenträgers oder Images nicht die richtigen Daten angezeigt wurden.
(seit v14.6 SR-2)
* Verzeichniseinträge in weiteren Clustern nach dem ersten
Cluster von Verzeichnissen in FAT12-/FAT16-Dateisytemen, die
Unterverzeichnisse des Stammverzeichnisses sind und deren Namen
nur aus 1-2 Zeichen bestehen, wurden bisher ignoriert. Dateien,
die in solchen Verzeichniseinträge definiert waren, konnten nur
über eine Datei-Header-Signatur-Suche gefunden werden. Dies
wurde behoben. (seit v14.6 SR-3)
* Einige Instabilitäten in der Unterstützung für bestimmte
Dateitypen wurden korrigiert. (seit v14.6 SR-3)
* Viele kleinere Verbesserungen, einige kleinere Fehlerkorrekturen. |
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